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Rösti und schweizer Käse

Posted on 4. November 2008 by Francois

Letzte Woche haben wir das langersehnte Päckli mit dem schweizer Käse und weiteren Köstlichkeiten erhalten; vielen, vielen Dank. Es gibt hier nicht viel, was wir vermissen, jedoch Käse mit Geschmack ist hier leider nicht zu finden. Deshalb wünschten wir uns verschiedene Käsesorten und ein Fondue und hofften, dass der Käse die dreieinhalb wöchige Reise gut übersteht. Beim Öffnen haben wir erst mal bemerkt, dass das Päckli schon mal offen war. Genauer gesagt, die Fondueschachtel war nicht mehr verschlossen. Nun ja, wenn irgendeine Masse in Alufolie in ein Land wie Kolumbien verschickt wird, will der Zoll vermutlich schon wissen, was da drin ist 😉 Die lieben Zöllner haben aber wieder alles säuberlich verpackt und das Paket weitergeleitet. Der Käse allerdings schaute bei Ankunft schon ein klein wenig komisch aus. Er war feucht, die Rinde aufgeweicht und gestunken hat’s …. Somit mussten wir den Käse erst mal präparieren, sprich die Rinde abschneiden und die restliche Oberfläche abschaben. Vor dem ersten Genuss haben wir unseren Nachbarn und schweizer Käsespezialisten gefragt, ob der Käse noch gegessen werden kann. Zum guten Glück hat uns Rolf dies bedenkenlos bestätigt und bereits zum z’Mittag haben wir „Gschwellti“ gemacht. Die Schwestern probierten natürlich auch die verschiedenen Sorten: Appenzeller, Gruyerzer, Tilsiter und Parmesan. Letzterer schmeckte ihnen am Besten.

Da die Mädchen sehr neugierig auf neues und vor allem auf Schweizersachen sind, nahm Sandra den Appenzeller Käse und liess die Kinder davon probieren. Natürlich wollten alle Mädchen ein kleines Stückchen. Aber wirklich geschmeckt hat’s den Wenigsten. Sie wollten uns jedoch nicht enttäuschen und sagten „mmmh, me gusta, rico, rico …“. Die Bilder in der Photogallery sprechen jedoch eine andere Sprache 😛

Am Sonntag kochten wir nun unser langersehntes Menu „Rösti mit Gschnetzletem“. Wiederum haben uns drei Mädchen beim Zubereiten und Kochen geholfen. Da die Rösti den Mädchen und Schwestern supergut schmeckte, hat die von uns berechnete Menge längst nicht ausgereicht. Wir werden dieses Menu jedoch noch einmal machen, diesmal jedoch doppelt so viel. Nächstes Mal werden uns andere Mädchen beim Kochen unterstützen. Dies, da es den Kindern und den Schwestern wichtig ist, durch uns eingebrachte Menus später selbstständig zubereiten zu können. Für uns sind das immer wieder speziell schöne Erlebnisse, mit den Kindern etwas zu erlernen, zu erarbeiten oder zu erleben. Die Kinder geniessen diese Zeit mit uns und arbeiten immer interessiert mit.

Da Francois einige Male mit dem Auto des Hogars unterwegs war und sich dem kolumbianischen Fahrstil gut angepasst hat, wurde ihm eine neue Aufgabe übertragen. Er ist nun Chauffeur für Einkäufe und Fahrlehrer für eine Hermana. Ich übernehme diese Aufgabe mit Freude, obwohl es in der Definition von fahrtüchtigen und zugelassenen Autos und Verkehrsregeln, im Vergleich zu der Schweiz, wirklich riesige Unterschiede gibt. Gut wird hier vor jeder Fahrt ein Gebet gesprochen, denn die Schutzengel haben wirklich viel zu tun. Für die Autofahrer gilt „Hauptsache hupen“ und für die Fussgänger „Hoffen dass, wenn nöitg, auch einmal ein Auto bremst“.

In nicht all zu langer Zeit steht Weihnachten vor der Tür. Auch hier laufen die Vorbereitungen schon rund. Es wird gestickt, gebastelt, genäht. Heute Montag war einmahl mehr ein freier Tag, an welchem die Mädchen nicht zur Schule mussten. Sie nutzten die Zeit, um Dankeskarten für die Spender in der Schweiz zu malen. Die Mädchen haben sich viel Mühe gegeben und die Karten sind dementsprechend schön und verschiedenartig geworden. Francois nimmt diese dann mit zurück in die Schweiz.

Wir kennen das Hogar de Maria, die Schwestern und die Kinder nun doch schon eine ganze Weile. An dieser Stelle möchten wir einmal speziell erwähnen, dass die Schwestern und Mitarbeiterinnen hier sehr gut mit den Mädchen arbeiten. Es wird ein offener, liebevoller und erhlicher Umgang gelebt. Auch sind für die Mädchen die Strukturen klar zu erkennen und sie finden Orientierung in ihrem Alltag. Und dazu gehört auch einmal die Konsequenzen für ein negatives Verhalten zu tragen. Das Zusammenleben hier im Hogar beeindruckt uns sehr und wir spüren, dass dies wirklich ein sehr gesegnetes Projekt ist.

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